2018 – Das Jahr des Erde-Hundes

Das chinesische Neujahr begann am 16. Februar 2018.

Der treue Hund löst den flügelschlagenden Hahn ab. Unter seiner Regie sollen ein Jahr lang mehr Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft herrschen. Jetzt zählen Werte wie Treue, klare Kommunikation, Idealismus, Unbestechlichkeit, gutes Miteinander und Aufrichtigkeit. Es ist eine gute Zeit, um in aller Ruhe Entscheidungen zu treffen, die Bestand haben sollen. Wer gesünder leben will – das Hunde-Jahr ist ideal dafür. Bewegung, aber auch Ernährung sind die großen Themen.  Dazu gehöre auch, sich geistig zu nähren, etwa Orte zu besuchen, die einem gut tun und den Geist wach halten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute für 2018, viel Freude, Glück und Gesundheit auf Ihrem Weg!


Einige Tipps, damit Sie gut durch den Winter kommen:

Der Winter ist die Jahreszeit des Rückzugs, der Besinnung und der Regeneration.
In dieser Jahreszeit regiert das Wasser-Element mit seinem zugehörigen Nieren- und Blasenfunktionskreislauf.

Ernährungsweise im Winter

Im Winter sind für uns 2-3 warme Mahlzeiten pro Tag sehr wichtig. Auf dem Winter-Speiseplan stehen warme Suppen, Eintöpfe aus Karotten, Pastinaken, Weißkohl, Rote Beete, Rosenkohl, Fenchel, Lauch und Zwiebel, Hülsenfrüchten und Fleisch sowie gut gewürzte Speisen mit wärmenden Zutaten.

Es ist die Jahreszeit, in der wir uns gegen die äußere Kälte hinreichend schützen müssen. Unser Essen kann uns dabei unterstützen, wenn wir die thermische Wirkung von Nahrungsmitteln beachten.  So sind  z.B. Südfrüchte, die in einem sehr heißen Klima wachsen, in ihrer thermischen Wirkung kühl bis kalt. Bei äußerer Kälte verzehrt, kühlen Südfrüchte unseren Körper jedoch zusätzlich aus, machen uns empfindlich gegen eindringende Kälte und schwächen unsere Abwehr.


Mobilisierung der körpereigenen Abwehrkräfte

In der TCM geht man davon aus, dass eine Erkältung anfangs von den oberflächlichen Kör-perschichten in die Tiefe eindringt. Ist die Erkältung ganz frisch so versucht man sie am Ein-dringen in den Körper zu hindern, in dem man den Körper zum Schwitzen anregt. Bei den ersten Erkältungsanzeichen wie Schnupfen, Niesen, Halsweh, Kopf-, Muskel-, oder Gliederschmerzen sowie Kälteempfindlichkeit empfiehlt sich daher ein stark erwärmender Ingwertee. Hierfür 25 g frische Ingwerscheiben mit 25 g braunen Zucker in 400 ml kochendes Wasser geben und anschließend mindestens 10 Minuten lang auf kleiner Flamme weiterkochen. Die Flüssigkeitsmenge sollte sich auf die Hälfte reduziert haben. Hier ist brauner Zucker ausnahmsweise von großem Nutzen, da er die gewünschte Wirkung des Ingwers verstärkt. Ansonsten gilt der wohl bekannte Rat sich warm zu halten, leichte Kost bzw. eine warme Gemüse- oder Hühnersuppe - gern mit frischem Ingwer gewürzt - zu sich zu nehmen und sich Ruhe zu gönnen. Unsere üblichen Erkältungsmittel: Vitamin-C-und Pfefferminztee kommen wegen ihrer kühlenden Wirkung in der TCM hingegen erst dann zum Einsatz, wenn das Schwitzen erfolglos war und sich zu den Erkältungssymptomen Fieber gesellt. Haben wir bereits Grippe und Fieber, dann helfen die Hitze ausleitenden Südfrüchte gut, um den Körper abzukühlen. Zu empfehlen ist Dank seiner schweisstreibenden Wirkung jetzt auch der Lindenblütentee. Er hilft, dem Körper die Hitze über die Hautporen auszuleiten. Bei Husten wird in der TCM schwarzer Rettich und Honig empfohlen. Den Rettich waschen, den Schwanz zusammen mit einem Teil des Rettichs abschneiden und als Deckel aufbewahren. Den Rettich teilweise aushöhlen und mit Honig füllen. In eine Schale legen, mit dem Deckel verschliessen und einen Tag oder eine Nacht lang stehen lassen. Den sich bildenden Saft gegen Husten trinken.